Neues Jahr, neues Glück, neue Ideen - so kennen die Pennigbütteler ihre Sambas. Mit schwungvollem Beat eröffneten sie das Jahr und befreiten ihre Percussionsinstrumente vom Weihnachtsstaub. Dabei sorgt ein neuer Groove „Samba Swingueira“ für frischen Elan und erweitert somit das Repertoire. So bietet sich der Januar auch für Zuwachs der Gruppen Las Estrellas sowie Samba la Moor an. Das erreicht man am besten mit einem öffentlichen Workshop, der für jedermann zugänglich ist, aber auch den eigenen Mitgliedern die Möglichkeit bietet, ein anderes Instrument auszuprobieren.

 

Gaby Kaltwasser zeigt den Mädels, wie man Timba spielt.
Gaby Kaltwasser zeigt den Mädels, wie man Timba spielt.

 

„Meat & Beat“ - triff uns und hör unsere Beats. Wecke deine musikalische Seite und probiere währenddessen mehrere Instrumente aus. Infizier dich von der Begeisterung der brasilianischen Grooves und Breaks. Diese und ähnliche Gedanken stecken hinter dem Tag der offenen Tür. Und genauso geschah es auch. Während Frau Holle draußen die Landschaft in eine weiße Decke hüllte, erklangen bereits die ersten Percussionstöne im Pennigbütteler Gemeindehaus. Am  Samstag, den 31. Januar eröffnete Martina de Wolff den öffentlichen Zugang zu den Sambas. In der Zeit von elf bis 14 Uhr wurden in drei verschiedenen Räumen einzeln die Timbas, Caixas oder Surdos getestet, natürlich mit den bekannten Grooves und Breaks. In dem größten der Räume versammelten sich zwischendurch alle, wo sich selbst neue kleine Kinder sofort hinzugesellten, selbstverständlich mit einem Schlagwerk ihrer Wahl. Dazwischen reihten sich die Mini-Sambas von Las Estrellas, die zum Teil geschminkt und im gewohnten Samba-Look erschienen waren.

Die vielen Grooves und Breaks wurden ausführlich von den erfahrenen Sambas präsentiert. So erklärte beispielsweise Ronja de Wolff, die älteste Tochter von Martina de Wolff, mit viel Geduld jeden einzelnen Takt. Währenddessen zeigte sie im sehr verständlichen Stil die Zeichen der Breaks sowie dessen Namen, und so konnten obendrein eigene Samba-Mitglieder, die noch nicht so lange dabei sind, einiges hinzulernen und festigen. Die Gäste, Groß wie auch Klein, schnupperten gespannt in die Welt der Percussion hinein und steckten sich vom Trommel-Fieber an. Mehrere Besucher zeigten Interesse und selbst das familienfreundliche Dasein, wofür die Pennigbütteler Sambas bekannt sind, konnte erweitert werden, denn mehrere Mütter, ja sogar ein Vater, wollen in Zukunft mit ihren Kindern dabei sein.

In den drei Workshop-Stunden wurde auch geschminkt und sich am reichlich gedeckten Buffet gestärkt. Dabei schlenderten die Gäste an die dekorativ gestaltete Garderobe im Eingang entlang, das in Minis und erwachsene Größen eingeteilt worden war. Neben den brasilianischen Rhythmen ist die Kleidung ein sehr wichtiger Aspekt. Bunt schillernd erscheinen die Sambas zu ihren Auftritten. Doch davor müssen diese erst einmal kreiert und genäht werden. Die Schneiderarbeiten übernehmen manche Mitglieder selbst oder geben es an die Profis weiter. Und diese Kostüme konnte jeder in die Hand nehmen und genauer inspizieren.

Zum Ende hin versammelten sich alle Beteiligten in dem größten der Räume. Zuerst trommelten sie auf dem Fußboden, was nicht nur die Ohren schont, sondern die verschiedenen Rhythmen viel präziser wahrnehmen lässt. Später schnallten sich alle ihre Trommeln um und sorgten für einen zauberhaften Ausklang des gelungenen Workshops „Meat & Beat“.

 

Sandra Gau

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