SV KOMET Pennigbüttel - Adios, lieber Sambawagen
Ein letztes Bild mit Samba la Moor und den jungen Las Estrellas auf der letzten Fahrt mit dem Sambawagen

In einem Ort wie Pennigbüttel, in dem 2.000 Seelen leben, steckt ziemlich viel Energie. Langeweile kommt dort niemals auf. In genau diesem kleinen, stillen, naturverbundenen, kinderlieben Örtchen sorgen zwei Gruppen für musikalische Stimmung. Und damit sie sich auch in anderen Dörfern, Städten sowie Großstädten auf den Erntefesten präsentieren können, schufen sie sich einst einen Sambawagen an, was allerdings nicht irgendein Wagen ist. In bunten Farben, leuchtenden Accessoires und unüberhörbaren Trommelklängen ist er von weitem bereits ein absoluter Hingucker.

Auf drei Etagen verteilten sich zirka 30 Sambas: Ganz oben standen oft die Kleinsten und warfen die Bonschen in die Zuschauermenge, darunter nahm die Repinique samt Pfeife Platz und heizte die Gruppe an. Dazu gesellten sich oft der Shaker sowie die Glocke und in der ersten Etage  tummelten sich die Tamborims, Timbas, Caixas und Surdos herum. Zusammen ließen sie im Takt brasilianische Rhythmen erklingen und steckten mit dem Fieber das Publikum an, die schunkelnd und Däumchen hoch am Straßenrand standen.

Der zehn Meter lange Sambawagen imponierte ziemlich viele Menschen. Ganze sechs Jahre lang. Sechs Jahre ist eine lange Zeit. Seit der Gründung unserer Samba-Gruppen zog er uns durch die festlichen Umzüge und kassierte für seinen strahlenden Glanz gleich mehrere Preise ein. Auf dem Bremer Freimarktumzug hatte er sogar den ersten Platz ergattert. Zurecht nennen wir ihn preisgekrönter Sambawagen.

Wenn wir da rückblickend an seine Anfänge schauen, fing es bereits recht abenteuerlich an. Einige Männer der Samba-Trommlerinnen hatten ihn mit einem Traktor ganz aus Belgien nach Pennigbüttel geholt. Eine ziemlich lange Strecke, die sie langsam tuckernd bewältigen mussten. Aber das nahmen sie gern in Kauf. Anschließend wurde die neue Errungenschaft in ein sambataugliches Outfit getaucht und brillierte gleich bei mehreren Erntefesten mit Preisen.

Und nun steht ein Wechsel an. Er ist uns allen ans Herz gewachsen, und so hoffen wir, dass wir bald einen neuen, ebenbürtigen Besitzer finden. Näheres dazu auf der Homepage: www.samba-la-moor.net.

Sandra Gau

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