SV KOMET Pennigbüttel - Was uns am Sambaspielen glücklich macht
Aus diesen Instrumenten kommen ziemlich heiße Rhythmen


Im kühlen Norden, unweit von der wellenumwobenen See entfernt, wo die Winde mal heftig und mal zart um die Nase rauschen, ja genau da sind wir daheim. Gern mischen sich unsere Trommeln mit dem Gesäusel der Brisen, mal im leiseren, mal im lauteren Klang, umgarnen die Ohren von Groß und Klein, fangen das brausende Getöse mit Eleganz gekonnt ein und versprühen währenddessen ein bisschen Wärme. Wenn sich dabei die großen Surdos, die Caixas und die Timbas mit den Tamborims, dem Shaker und den Glocken unterhalten, was unsere Perkussionsinstrumente sind, strahlen sie nicht nur brasilianisches Flair aus, sondern sorgen bei vielen von uns auch für Gänsehaut, denn es ist genau die Musik, die wir lieben.

Für die Sambapercussion sind die Timbas, unsere Handtrommeln, gar nicht wegzudenken. Ihr Klang ist einfach einzigartig und auch gerade im Solo besonders schön und mitreißend. Neben sie gesellt sich bei uns die Glocke, die durch ihren feinen Klang herausragt. Unsere Tamborime zeugen mit ihren schnellen Schlagfolgen gewisse Akzente innerhalb der Rhythmen. Der Shaker sorgt für die richtige Würze und ist auf Dauer sehr anstrengend zu spielen, was von außen sicherlich als besonders leicht unterschätzt wird. Die Caixa hält das Ensemble zusammen und bestimmt das Tempo und unsere Surdos gelten als unser Herzschlag, welche die rhythmische Basis des Stückes liefert.

Wenn sich diese Instrumente alle zusammen unterhalten, vor einem Publikum stehen und wir jeden Einzelnen begeistern können, das gibt uns Kraft, das weckt die Freude in uns, den Spaß am Trommeln. Und wenn dann die Leute zum Fröhlichsein angesteckt werden, vor uns tanzen und strahlen – wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.

So hat Roswitha sowie die anderen Sambas ebenso Spaß, ein Instrument zu beherrschen, Spaß am brasilianischen Rhythmus und jeder freut sich dabei, vom Alltag abzuschalten. Tina, Bianka, Ulla und viele andere mehr kommen sehr gerne zum Samba wegen der unbeschreiblich schönen Atmosphäre, den humorvollen Begegnungen – es ist eben eine lustige Gruppe, so dass manch einer selbst mit Gehhilfen zu uns kommt, nur um nichts zu verpassen. Nicht zu vergessen die monatlichen Geburtstagstreffen, an denen die jeweils Betreffenden ein Büffet zaubern, das sich jedes Mal sehen lassen kann. Mit der Zeit sind viele Freundschaften entstanden, sodass sich eine nette Gemeinschaft bilden konnte, so Christa.

Noch wieder andere, wie beispielsweise Uschi, freuen sich auf das Schminken, auf die vielen Kostüme und sind so stolz, ein Teil dieser Gruppe zu sein. Gaby betonte insbesondere, dass sie sich kreativ austoben könne und ebenfalls gern in den bombastischen, glitzernden, leuchtend bunten Kleidungen stecke. Besonders stolz sind wir alle, wenn die Journalisten da draußen auf uns aufmerksam werden und über uns berichten.
Martina sagt immer: „Wir sind eine Samba-Gruppe, die etwas bewegt.“ Recht hat sie. So steht ganz Pennigbüttel kopf, wenn es heißt: Samba-Moonlight-Move, das Groß und Klein, Älter sowie Jünger zusammenschweißt. Brasilianisches Flair erwärmt eben unsere Herzen.

 

Sandra Gau

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