1. Stern der Kometen: Hannes Windhorst

1. "Stern der Kometen" - Hannes Windhorst

 

Einer, der es ganz sicher verdient hat, als erster ausgezeichnet zu werden, ist der Initiator selbst, Hannes Windhorst. Alle Vereinsmitglieder kennen ihn als einen rührigen Motor der Vereinsarbeit, der sich gerade in den letzten beiden Jahren als Beauftragter für „public relations“, für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins besonders hervorgetan hat.

Hannes Windhorst ist seit über 50 Jahren ununterbrochen Mitglied des Sportvereins „Komet“ Pennigbüttel. Da kennt er keine Einschränkung. Für ihn gilt: einmal Komet – immer Komet. Danach lebt er persönlich, das fordert er aber auch von allen Mitgliedern des Vereins. Deswegen kann er gelegentlich auch etwas ungeduldig werden, wenn ihm etwas nicht schnell genug geht. In der Tat sind solche Situationen ja häufig darauf zurück zu führen, dass nicht genug Mitarbeiter für bestimmte Aufgaben gefunden werden konnten. Das lässt Hannes Windhorst so nicht gelten. Wenn jemand Mitglied in „seinem“ Sportverein ist, dann erwartet er von demjenigen auch die Bereitschaft, sich an der einen oder anderen Stelle zu engagieren, wenn er gebraucht wird. Insofern ist Hannes Windhorst mit seinen 64 Jahren doch ein Mann der alten Schule. Gern verweist er darauf, dass es zu seinen Anfangszeiten im Verein selbstverständlich war, einen Teil seiner Freizeit für Arbeiten zu opfern, die auf dem Vereinsgelände zu leisten waren. Voller Stolz verweist er auch auf die Tatsache, dass für solche Arbeiten immer genügend Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung gestanden haben. Damit bedauert er zugleich, dass man heute manchmal den Eindruck haben muss, es werde immer schwieriger, solche vereinseigenen Reserven zu mobilisieren.

Natürlich schlägt Hannes‘ Herz ganz besonders für die Sportart, aus der der Verein hervorgegangen ist, für den Fußball. In dieser Sparte hat er immer aktiv gespielt, von der neu eingerichteten C- Jugend bis zu den Senioren Ü50. Aus gesundheitlichen Gründen mußte er seine „Karriere“ beenden, sonst stünde er wahrscheinlich heute noch bei den Senioren Ü60 aktiv auf dem Platz. In all den Jahren seiner aktiven Zeit war Hannes Windhorst stets ein anerkannter und angesehener Sportler, der seine Mannschaftskameraden unermüdlich zu Höchstleistungen antrieb. Kein Wunder, dass er daher auch die meiste Zeit als Mannschaftskapitän fungierte. Ehrgeizig, antriebsstark, zielbewußt und unermüdlich war Hannes jemand, der seine Mitspieler bewußt forderte, um erfolgreich zu sein. Einen Höhepunkt erreichte Hannes Windhorst gegen Ende seiner aktiven Zeit mit dem Aufbau der Seniorenmannschaft über 50 im Jahre 1997, in der er selber eine führende Rolle spielte. Das Team war unter seiner Leitung außerordentlich erfolgreich. Im Gründungsjahr wurde die Bezirksmeisterschaft errungen. In der darauf folgenden Spielzeit 1998/99 gelang der inzwischen hervorragend eingespielten Mannschaft sogar das Double: sie gewann erneut die Bezirksmeisterschaft und wurde darüber hinaus Pokalsieger.
Das Wirken von Hannes Windhorst beschränkte sich aber nicht allein auf den sportlichen Bereich. Von Anfang an war er bemüht, auch die Rahmenbedingungen für den Sport im Verein nachhaltig zu verbessern. So wurde – nicht zuletzt auf seine Initiative hin – am 5. August 1977 im Gasthaus Wohltmann der „Freundeskreis – Fußball im Sportverein „Komet“ Pennigbüttel“ gegründet. Gründungspräsident war – wie könnte es anders sein – Hannes Windhorst. Inzwischen konnte der Freundeskreis vielfach die erste Herrenmannschaft, das Aushängeschild des Vereins, bei sportlichen Erfolgen unterstützen.

Sein ganz besonderes Organisationstalent konnte Hannes Windhorst bei den Aufgaben einbringen, die ihm der Vorstand neben den sportlichen Herausforderungen übertrug. Er war Chef des mit mehreren festlichen Veranstaltungen gefeierten 75-jährigen Jubiläums des Vereins im Jahre 1996. Wir alle erinnern uns noch gern an den hervorragend gestalteten Festakt, zu dem wir viele auswärtige Gäste begrüßen konnten. Sie alle brachten einhellig ihre Anerkennung für das gelungene Programm zum Ausdruck. Unumstrittener Höhepunkt aber war das Gastspiel des SV Werder Bremen auf der Pennigbütteler Anlage am 23. Juli 1996. Auch das hatte Hannes Windhorst mit Hilfe der inzwischen verstorbenen Chefin des Möbelhauses Meyerhoff organisiert und umgesetzt. Ebenso rührig war er im Auftrage des Vorstandes bei der Planung und Organisation des 90. Geburtstages des SAV Komet in diesem Jahr. Auch hier ist uns der Höhepunkt mir dem Sternlauf zum Sportgelände und dem gemütlichen gemeinsamen Ausklang im Pagodenzeltdorf in bester Erinnerung. Das waren gelungene Veranstaltungen, deren Gelingen neben vielen anderen Beteiligten in erster Linie aber auch Hannes Windhorst zu verdanken ist.

Der Sportverein „Komet“ Pennigbüttel ist Hannes Windhorst zu großem Dank verpflichtet. Vorstand und Mitglieder sprechen ihm diesen Dank an dieser Stelle ausdrücklich aus. Hannes Windhorst hat sich um seinen Verein verdient gemacht, daher kann man ihm vielleicht auch nachsehen, dass er ein Anhänger des Hamburger Sportvereins (HSV) ist. Der 100. Geburtstag des SV Komet wird sicher wieder eine große Herausforderung für Hannes Windhorst werden. Der Vorstand ist sich sicher, dass diese Aufgabe Hannes Windhorst übertragen werden muss.

Karl Schönemeier

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