SV Komet Pennigbüttel - Alle Jahre wieder...
Foto von links nach rechts: Sieglinde Klatte, Hanna Ahlers, Uschi Naumann, Ulla Ahrensfeld, Gabi Volkewien, Marianne Besing, Edith Brüning, Renate Tietjen (versteckt), Sonja Hofmann, Leni Denker, Waltraud Bartel, Karina Hoff, Ilse Geldszus, Änne Wätjen, Charlotte Böttjer, Annette Horwege, Sonja Flieshardt, Heike Spiewack

Mit Beginn der Weihnachtszeit machten sich 18 Kometen-Turnerinnen aus vier Sportgruppen auf und erkundeten am 29. November wieder eine norddeutsche Stadt mit ihrem Weihnachtsmarkt.

In diesem Jahr war Hamburg zum Ziel erwählt. Dort gibt es so viele Weihnachtsmärkte, dass auch wir aktive Sportlerinnen nicht alle an einem Tag besuchen können. Die gemeinsame Anreise erfolgte mit der Deutschen Bahn ab Bremen-Hauptbahnhof mit einem Regional-Express, zu unserer Überraschung sogar ziemlich pünktlich. Da wir nicht alle in einem Abteil Platz fanden, landeten einige von uns in einem „RUHE-Abteil. Wir vom Dorf konnten damit erst nichts anfangen, wurden dann aber ab Rotenburg von einem dort zugestiegenen Mitfahrer freundlich aufgeklärt… (Dieser Ruhebereich dient der Entspannung, dort soll weder laut telefoniert noch gesabbelt werden). Man lernt eben nie aus – oder wir sollten öfter mal mit der Bahn fahren.

In Hamburg angekommen gab es zur Stärkung erst einmal ein leckeres Mittagessen im Restaurant „Schifferbörse“. Die Kulisse dort war rustikal und urig – echte Seefahreratmosphäre und total leckeres Essen. Kerstin, das hast du wieder super organisiert – auch wenn du leider nicht dabei sein konntest.

SV Komet Pennigbüttel - Alle Jahre wieder...
Hamburg-Eindrücke 2017

Nach dem Mittagessen ging’s auf „in den Kampf“ – in kleinen Grüppchen verteilten wir uns auf sechs Märkte rund um den Innenstadtbereich:

  1.  Der Historische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt wird alljährlich von Roncalli veranstaltet unter dem Motto: „Kunst statt Kommerz". Der beliebte und weithin bekannte Weihnachtsmarkt befindet sich vor der historischen Kulisse des Hamburger Rathauses. Neben einer Spielzeuggasse mit einer echten Modelleisenbahn, die über den Köpfen der Besucher kreist, gibt es Kunsthandwerk und Holzschnitzereien u.a. aus Tirol und noch viel mehr zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen. Statt Popcorn gibt es hier Nürnberger Lebkuchen, statt Plastikzeugs Kunsthandwerk und ausgefallene Geschenkideen. Dreimal täglich heißt es nach oben gucken und staunen, wenn der fliegende Weihnachtsmann mit seinem Schlitten über den historischen Weihnachtsmarkt schwebt.
  2. Auf dem Weihnachtsmarkt Jungfernstieg, „Weißer Zauber an der Alster“, empfangen uns
    weiße Pagodenzelte statt der gewohnten Holzbuden, eindrucksvolles Lichterspiel, ein historisches Riesenrad. Auch der einmalige Blick auf die festlich erleuchtete Innenstadt macht diesen Weihnachtsmarkt, der sich über dem gesamten Jungfernstieg direkt an der Binnenalster erstreckt, zu etwas Besonderem. Am Alsteranleger schaukeln die bunten Märchenschiffe, auf dem Wasser glitzert die Alstertanne und ganz in der Nähe locken Europa -Passage und Alsterhaus zum Weihnachtsshopping. Toll auch die Einblicke in die wunderschön beleuchteten Nebenstraßen, z.B. „neuer Wall“.
  3. Im Zentrum der Hamburger Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt rund um das Lessingdenkmal steht anscheinend dieses Jahr erstmals ein idyllisches Dorf aus Lebkuchen-Häuschen. Beeindruckt passieren wir ein großes, schön dekoriertes Tor im Lebkuchen-Stil. Und wer an den Pfefferkuchen-Häuschen entlang schlendert, kann sich wie Hänsel und Gretel fühlen. In den Häuschen werden Kunsthandwerk, hochwertige Naturkosmetik und Bio-Waren feilgeboten. Jedes Häuschen ist individuell und liebevoll gestaltet sowie heimelig beleuchtet. Alle Stände sind aus Holz und anderen Naturmaterialien und sehen zum Anbeißen echt aus.
  4. Vor Hamburgs ältester noch bestehender Kirche spielt sich jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt St. Petri ein besonderer vorweihnachtlicher Trubel mit echten Tannen und einem Märchenwald ab. Die St. Petri-Kirche bietet hier als älteste noch bestehende Kirche Hamburgs eine wunderschöne, altehrwürdige Kulisse für diesen Weihnachtsmarkt. Kirche und Holzhütten sind liebevoll geschmückt, die Beleuchtung stimmungsvoll. 250 echte Tannen lassen die Großstadt fast vergessen und laden zu einem winterlichen Waldspaziergang ein.
  5. Der Weihnachtsmarkt Spitalerstraße lockt mit dem Motto „Hanseatische Weihnacht - Tradition trifft Moderne“. Inmitten klassischer hanseatischer Gründerzeitarchitektur sind die Verkaufsstände in Anlehnung an die Hamburger Baukultur der Speicher- und Kontorhäuser in traditionell hanseatischer Backsteinoptik gestaltet und mit moderner Lichttechnik fantasievoll illuminiert. Zahlreiche Kunsthandwerker bieten schönstes Kunsthandwerk und geschmackvolle Geschenkartikel. Gastronomen runden das vorweihnachtliche Angebot mit vielen Köstlichkeiten von gebrannten Mandeln über Flammkuchen bis zum Glühwein ab.
  6. Zahlreiche Hütten verleihen auch dem Weihnachtsmarkt auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz am Mönckebergbrunnen eine stimmungsvolle Weihnachtsdorf-Aura. Im nostalgischen Weihnachtsdorf aus alten Fachwerkbuden zeigen zahlreiche Handwerker live ihr Können. Es wird gehämmert, geschnitzt, gemeißelt, gegossen, gebastelt, geschliffen und bemalt, dass es eine wahre Freude ist. Eine lebensgroße Weihnachtskrippe, das Nostalgiekarussell sowie die hohe, mit einigen tausend Kerzen geschmückte Weihnachtstanne bilden die Wahrzeichen dieses Weihnachtsmarkts.

Zum Abschluss unserer Weihnachtsmarkttour in Hamburg sammelten wir uns alle auf dem Markt in der Spitaler Straße zu einem gemeinsamen Glühwein, um anschließend wieder zum Hauptbahnhof zu marschieren, von wo wir die Rückfahrt nach Bremen/OHZ antraten.

Ich denke, den Ausflug haben alle wieder genossen. Langweilig war es sicher keiner von uns. Vielen Dank an Kerstin für die tolle Vorbereitung, Edith und Ulla danken wir für die reibungslose Umsetzung und Unterstützung. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Weihnachtsmarktbummel.


Annette Horwege

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