Der alljährliche „Wandertag“ der Kometenturnerinnen führte uns am 30. März bei frühsommerlichen Temperaturen nach Bremerhaven. Kerstin hatte das „Klimahaus Bremerhaven 8° Ost“ als diesjähriges Ziel ausgesucht und 15 Teilnehmerinnen machten sich entlang des 8. Längengrades auf Weltreise und erlebten die Klimazonen der Erde hautnah auf spannende und beeindruckende Weise. Unser Museumsführer erzählte uns die Geschichten des „Reisenden“ Axel Werner, der sich aufmachte, um die Welt für das Klimahaus zu bereisen. Die Reise um die Welt von und nach Bremerhaven führt immer entlang des Längengrades 8° Ost 34'. Auf 5.000 Quadratmetern wurden wir zu Weltenbummlern. Wir durchwanderten vielfältige Klimazonen spürten die unterschiedlichen Temperaturen sowie der Luftfeuchtigkeit unserer Reisestationen nach und gewannen hautnahe Einblicke in die Klimata der Erde:

 

SV KOMET Pennigbüttel - Wandertag der Kometen-Turnerinnen
Gemeinschaft macht Spass, ob beim Kaffeetrinken, im Museum oder beim Abendessen
  1. Station - Hochgebirgsklima in der Schweiz rund um Isenthal im Kanton Uri. Im Klimahaus wird das Lebensgefühl der Schweizer Alpen eingefangen. Steil ragen Berg und Gletscher empor. Wie an vielen anderen Stellen im Klimahaus macht auch in der »Schweiz« der überraschende Wechsel zwischen absoluter Wirklichkeitsnähe und verblüffender Inszenierung den besonderen Reiz der Ausstellung aus.
  2. Station - Sardinien bietet auf den ersten Blick ungewöhnliche Einblicke in das Klima- und Wettergeschehen. Die Mittelmeerinsel mit fünf verschiedenen Klimaregionen ist im Klimahaus der Ort, an dem das Wettergeschehen Europas genauer betrachtet wird.
  3. Station - die Sahel-Zone. Dürre, Weite, Trockenheit, Hitze, Sand und Wind prägen den Tag dort.
  4. Station - der Regenwald. Überall ist Wasser. Im nächtlichen Regenwald tropft es von den Blättern. Im Dorf prasselt es auf die Blechdächer. Neben dem Wasser gibt es in Kamerun feuchtheißes Klima - ein Paradies für Tiere und Pflanzen. Die schier unendliche Vielfalt macht den Regenwald zur Schatzkammer unseres Planeten.
  5. Station - das ewige Eis des sechsten Kontinents. Kälte, Eis und Schnee, noch dazu ein eisiger Wind. Bei Durchschnittstemperaturen von deutlichen Minusgraden blicken wir auf die weiße Landschaft mit den für die Schelfeiskante typischen steil aufragenden Klippen aus Eis und Schnee und den flachen Schollen. „Axel Werner hört man in seinem Zelt bibbern, denn Temperaturen um die minus 70°C sind in der Antarktis keine Seltenheit“.
  6. Station - die Insel Samoa. Üppiges Grün und ein feuchtwarmes Klima - scheint ein Paradies zu sein. Hohe, überwucherte Schluchten, ein Weg von einem typischen Wohnhaus der Samoaner, eine samoanische Kirche und ein idyllischer Strand hinab zu einem alten Wrack. Unter der Wasseroberfläche sehen wir eine einzigartige Unterwasserwelt, die in mehreren Großaquarien das vielfältige Leben der Fische und Korallen an einem südpazifischen Saumriff zeigt. Durch den Klimawandel ist diese faszinierende Welt bedroht.
  7. Station - St. Lawrence Island. Eine Insel zwischen zwei Welten, zwischen Sibirien und dem amerikanischen Kontinent sowie zwischen Tradition und Moderne. Zahlreiche Tierarten nutzen die Insel als Rast- und Sammelpunkt. Seit Jahrtausenden leben die Einwohner der Insel - die Yupik - von der Robbenjagd und dem Walfang.
    In der Beringstraße, am Rande der Arktis, begegnen wir einer Kultur, die sich heute in einem Spagat zwischen einer Jäger- und Sammlergesellschaft und dem "American Lifestyle" befindet. Die Auswirkungen des Klimawandels sind hier besonders deutlich zu spüren und lassen die Frage aufkommen, wie lange die Yupik ihre traditionelle Lebensweise noch erhalten können.
  8. Station - Hallig Langeneß. Land unter, die Hallig ist von der tobenden See umgeben. Möwen schreien, es riecht nach Meer. Es ist auflaufendes Wasser, allmählich steigt der Wasserpegel, der Steg ist bereits überflutet - nur in der Mitte der Hallig bleiben die Füße trocken.
    Nach einer Weile fließt das Wasser wieder ab. So ist der Lauf der Gezeiten seit Jahrtausenden. Doch der Wasserspiegel steigt von Jahr zu Jahr höher. Schutz vor Hochwasser bieten die Warften.
    Den Abschluss unserer Reise um die Welt bildete das gemeinsame Abendessen in der Villa Seebeck. Das Essen und der Service waren wirklich ausgezeichnet und empfehlenswert. Den gemeinsamen Tag haben wir alle genossen. Danke Kerstin für die Organisation und Edith für die Unterstützung vor Ort. Wir freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.
SV KOMET Pennigbüttel - Wandertag der Kometen-Turnerinnen
Eindrücke unserer Reise um den 8. Längengrad - beeindruckend schön...


Annette Horwege

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