SV KOMET Pennigbüttel - Reise nach Duderstadt
Unsere Reisegruppe vor dem Hotel

Duderstadt, eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands, gelegen in der Kulturlandschaft des Eichsfeldes, so steht es im Reiseführer. Und diese Stadt wollte von uns besucht werden.
Am 03. Juni 2019 machten sich 18 Seniorenturnerinnen auf den Weg in diese schöne Stadt. Um 10.00 Uhr begrüßte uns unser Busfahrer Helmut J. und fuhr anschließend seine wertvolle Fracht sicher durch den Verkehr. Zur Mittagszeit machten wir Rast und verzehrten die von Ingrid und Erika freundlicherweise am frühen Morgen belegten Brötchen. Die Sonne schien schon recht heiß und nach einer angemessenen Pause ging die Fahrt über die Autobahn weiter, bis, ja bis in der Nähe von Hildesheim die Autobahn durch das Absacken der Fahrbahn voll gesperrt war, und der ganze Verkehr durch Stadt und Umleitungen fahren musste. Wir ließen Helmut gewähren und vertrieben uns die Zeit mit netten Gesprächen, aßen Süßes und blieben ganz gelassen.

Mit zweistündiger Verspätung kamen wir dann in Duderstadt an und staunten nicht schlecht, was für ein nettes Hotel und Personal uns erwartete. Nach einer kurzen Pause genossen wir Eis und andere Köstlichkeiten auf der überdachten Terrasse des Hotels.
Der Wow!-Effekt ging am Abend weiter, als wir die für uns auf den Tischen liegende Speisekarte gelesen hatten. Jeden Tag erwartete uns ein anderes Buffet, bestehend aus Vorsuppe, Salat, zwei Hauptgerichten und Dessert.

Für den nächsten Tag hatten wir einen Kleinbus bestellt, der uns nach Duderstadt brachte, da unser Hotel etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach lag.
Der Bus fuhr uns bis vor das wunderschöne Rathaus, Von dort sollte unsere Stadtführung beginnen. Nix da, die Stadtführerin war nicht erschienen. Die nette Dame in der Touristik-Info organisierte schnell einen Ersatz. Ein sympathischer Herr im (für uns) besten Alter begrüßte uns freundlich und erzählte, dass er eigentlich Führungen am Abend in der Rolle eines Nachtwächters unternimmt. An diesem Vormittag jedoch zeigte und erzählte er uns viel über Duderstadt, wie z. B. das historische Rathaus, das Westerturm-Ensemble und die zwei imposanten Kirchen.
Inzwischen stiegen die Temperaturen, so dass sich erste Schweißperlen auf den Stirnen bildeten, was zur Folge hatte, dass nach der Führung die Restaurants, Cafés oder Eisdielen von uns besucht wurden. Am späten Nachmittag trafen wir uns alle auf der wunderschönen Terrasse wieder, bevor wir uns durch die absolut perfekte Küche verwöhnen ließen. Für den Abend hatten wir die Kegelbahn des Hauses gebucht. Zwei Stunden ließen wir die Kugeln rollen und hatten mächtig Spaß dabei.

SV KOMET Pennigbüttel - Reise nach Duderstadt
Eine kleine Pause vor dem Hotel


Am Mittwoch fuhren wir nach dem reichhaltigen Frühstück noch einmal nach Duderstadt. Wir vertieften das gestern erworbene Wissen, unternahmen einen Rundgang um den komplett erhaltenen Ringwall der Altstadt oder wandelten durch die vielen schönen Geschäfte, die so manches Frauenherz höher schlagen ließen. Da es wieder sehr heiß war, mussten die Pausen eingehalten werden.

Um 14.00 Uhr holte uns wieder der Kleinbus ab und fuhr mit uns durch das schöne Eichsfeld bis zum Seeburger See. Der Seeburger See, im Volksmund auch „Auge des Eichsfeldes“ genannt, ist der größte Natursee Südniedersachsens. Das Restaurant Graf Isang hatte für uns eingedeckt und in der angenehm kühlen Atmosphäre genossen wir Kaffee, Kuchen und jede Menge Mineralwasser. Es folgte ein kurzer Spaziergang am See. Danach war Chillen auf der großzügigen Terrasse des Hauses in schattigen Strandkörben angesagt. Für alles andere war es viel zu heiß. Das störte die Damen aber überhaupt nicht, denn Frauen haben sich immer etwas zu erzählen. Später wurden wir wieder abgeholt und der freundliche Busfahrer machte mit uns noch eine Sightseeing-Tour durch das leicht hügelige Eichsfeld.
Mittwoch Abend, unser letzter Abend im wunderschönen Hotel Zum Kronprinzen. Die Abschiedsparty konnte draußen stattfinden. Knabbersachen, Sekt und Mineralwasser waren genügend vorhanden. So konnten wir an einem herrlichen Abend Abschied nehmen von Duderstadt.

Übrigens: wie kam Duderstadt zu seinem Namen?

„Zwei Brüder, so geht die Sage, erbauten die Stadt. Die Ansiedlung wuchs und gedieh prächtig, nur eines fehlte noch: ein Name. Da keiner der Brüder über den anderen bestimmen und ihn damit vielleicht verletzen wollte, forderte einer den anderen auf, einen Namen zu finden und Vorschläge zu machen. Darüber ging die Zeit ins Land, die Sache wurde dringlich! Schließlich sagte der eine Bruder zum anderen: Gib DU-DER-STADT- den Namen. Dabei ist es geblieben.“ (Auszug aus dem Reiseführer)

Am Donnerstag wurden die Koffer gepackt und noch einmal ausgiebig gefrühstückt. Bis zum Mittagessen vertrieben wir uns die Zeit mit Spaziergängen in Fuhrbach, sofern es die Temperaturen erlaubten. Einige erwarben die eine oder andere Eichsfelder Wurstspezialität, z.B. den „Eichsfelder Feldkieker“, eine Mettwurst besonderer Art.

12.00 Uhr, das letzte Mal verwöhnen lassen. Ab Morgen muss wieder selbst gekocht werden.
13.30 Uhr, der Bus ist da. Tschüss Duderstadt, tschüss Hotel Kronprinz!


Karin Gernand

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