Freundeskreis feiert sein 40 jähriges Jubiliäum

SV KOMET Pennigbüttel - Freundeskreis feiert sein 40 jähriges Jubiliäum
Die Teilnehmer der Jubiläumstour

Am 05.08.1977 wurde in der Gaststätte Wohltmann in Pennigbütteler Str. der Freundeskreis zur Unterstützung der 1. Herren des SV Komet Pennigbüttel von damals 19 anwesenden Kometen gegründet. Momentan gehören 71 Mitglieder zum Freundeskreis. Anläßlich des 40 jährigen Jubiläums waren die Mitglieder am 27.08.2017 zu einer gemütlichen Radtour und anschließender kleiner Feier am Vereinsheim in Pennigbüttel eingeladen. Leider waren die 3 Gründungsmitglieder Hannes Windhorst, Heinz Wätjen und Helmut Flathmann an diesem Tag verhindert, sie werden aber noch an einem gesonderten Termin geehrt. Um 10.30 Uhr starteten 16 Mitglieder froh gelaunt mit ihren Fahrräder über Neuenfelde zu „Melcher’s Hütte“ an der Hamme. Dort gab es schön gekühltes Moorbier und leckere Bratwurst vom Grill. In netter Runde wurde dort viel über vergangene Zeiten geklönt und nach ca. 2 Stunden begab man sich dann auf die Rückfahrt in Richtung Vereinsheim. Hier hatte der amtierende Vorstand für ein 50 l Fass Freibier gesorgt und es wurde gemeinsam das Derby der 1. Herren gegen den ATSV Scharmbeckstotel geguckt.

SV KOMET Pennigbüttel - Freundeskreis feiert sein 40 jähriges Jubiliäum
Horst Nest, „Pummel“ Horstmann und Karl Schönemeier bei Melchers Hütte
SV KOMET Pennigbüttel - Freundeskreis feiert sein 40 jähriges Jubiliäum
Der Freundeskreis ist sportlich unterwegs


Bei strahlenden Sonnenschein gab es einen sicheren 4-1 Sieg der Kometen zu bejubeln. Damit ist die 1.Herren mit Siegen in den Derbys gegen Worpswede, Wallhöfen und Scharmbeckstotel in den ersten 3 Spielen ungeschlagen geblieben und somit sehr vielversprechend in die die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Die Mitglieder des Freundeskreises können jetzt übrigens für günstige 35 € eine Jahreskarte für alle Heimspiele der Kometen erwerben. Auskünfte hierzu erteilt der Vorstand.


Ralf Müller

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Das 1.000 Tage Projekt

SV KOMET Pennigbüttel - Das 1000 Tage Projekt
Malte Jaskosch wurde von Olaf Windhorst verabschiedet und erhielt vom Spartenvorstand ein Präsent

Als wir Anfang August 2014 in Ihlpohl unser erstes Spiel in der Kreisliga mit 3:0 gewonnen hatten, war überhaupt nicht absehbar, wofür dies der Anfang war. Natürlich war die Meisterschaft unser aller Ziel, aber wir hatten mit Lilienthal, Buschhausen und Barisspor sehr starke Gegner.
Ich hatte von Jens Sander einen guten Kern an Spielern übergeben bekommen, dazu konnten wir mit Rene Thiel, Nico Kulanek, Gürkan Ertas und Pepe Diomande vier erfahrene Spieler verpflichten.
Aus meiner Sicht war die verdiente 1:5 Niederlage am fünften Spieltag in Dannenberg ein Schlüssel zum Erfolg der nächsten Jahre. Die Mannschaft hat dabei erkannt, dass nur eine sehr gute Einstellung, taktische Disziplin und Teamgeist uns Erfolg bringen wird. Nach dieser Niederlage haben alle eine „Schippe“ drauf gelegt und nicht mehr nachgelassen. Wir sind immer an Lilienthal drangeblieben und haben schließlich fünf Spieltage vor Schluss die Tabellenführung übernommen und bis zum Ende verteidigt.

Im zweiten Jahr gab es mit Tobias van Bree und Jens Wöltjen nur zwei Neuzugänge zu Beginn der Saison, beide verstärkten die Mannschaft enorm. Nach den überraschenden aber absolut verdienten Anfangserfolgen gegen Worpswede, Bremervörde und Wallhöfen spielte die Mannschaft sich in einen Rausch und dominierte die Liga. Als wir im Winter mit elf Punkten die Tabelle anführten, prognostizierten uns allerdings nicht wenige „Experten“ einen Einbruch in der Rückserie. Die Spiele wurden zwar enger und umkämpfter, trotzdem wurde die Mannschaft bereits am fünftletzten Spieltag erstmals Meister der Bezirksliga 3. Persönlich werde ich dieses Bild der jubelnden Mannschaft nach dem 2:2 Ausgleich von Nico Kulanek gegen Bremvörde immer vor Augen haben.

Im dritten Jahr haben wir dieser Mannschaft die Möglichkeit gegeben mit dreizehn Aufstiegsspielern aus der Kreisliga Landesliga-Luft zu schnuppern. Einzig Joschua Zurek und Konstantinos Katsanos kamen dazu. Allen war von Anfang an klar, wie schwer es werden würde. Ein unfassbar schweres Anfangsprogramm und viel Pech trugen dazu bei, dass wir keine Chance hatten, die Klasse zu halten.
Letztendlich mussten wir erkennen, dass die Landesliga eine Nummer zu groß für uns war. Auf jeden Fall sollte diese Erfahrung aber Ansporn sein, sich weiter zu verbessern und es beim nächsten Mal besser zu machen.
Ein großes Lob trotzdem an die Mannschaft, immer trainingsfleißig, immer zueinander stehend, trotz vieler negativer Ergebnisse, einfach toll. Bezeichnend dafür ist auch, anders als bei vielen anderen Vereinen, dass die Mannschaft so gut wie komplett auch in der nächsten Saison die Schuhe für den SV „Komet“ schnüren wird.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben, vor allem Olaf Windhorst, der unsere Ideen und Gedanken immer wieder umgesetzt hat, Ralf Müller stellvertretend für den Freundeskreis, diese Unterstützung ist sehr wichtig, aber auch Andreas Horstmann als Platzkassierer und treuer Fan, unsere Sprecher Markus Kording und Frank Ebert, unser gesamtes Ordner- und Schiedsrichter-Betreuerteam, unsere Vereinswirtin Christine, die manchen Donnerstag mit dem Feierabend auf Rene, Bulli und mich warten musste. Auch Dank an die Zweite und die Altliga für die personelle Unterstützung. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, deshalb danke an alle, die unseren Weg mitgegangen sind.

Ein besonderer Dank an Manfred (Bulli) Bullwinkel, mehr Komet geht nicht! Ebenso großen Dank an mein Trainerteam Rene Thiel, Andre Flathmann und Andreas Leistner, wir waren eine Einheit. Und, ganz ganz wichtig natürlich, an eine unfassbare positive Mannschaft mit einer tollen Einstellung zum Fußball, zum Team und zum SV „Komet“. Männer, die Zusammenarbeit und euer Vertrauen waren mir eine Ehre.
Und wenn ich jetzt nochmal an das erste Spiel in der Kreisliga in Ihlpohl denke - unglaublich!

Zu guter Letzt wünsche ich meinem Nachfolger Marco Meyer und seinem Team alles Gute, viel Erfolg und die gleiche Unterstützung, wie ich sie in den letzten Jahren erhalten habe.

Malte Jaskosch

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