Das 1.000 Tage Projekt

SV KOMET Pennigbüttel - Das 1000 Tage Projekt
Malte Jaskosch wurde von Olaf Windhorst verabschiedet und erhielt vom Spartenvorstand ein Präsent

Als wir Anfang August 2014 in Ihlpohl unser erstes Spiel in der Kreisliga mit 3:0 gewonnen hatten, war überhaupt nicht absehbar, wofür dies der Anfang war. Natürlich war die Meisterschaft unser aller Ziel, aber wir hatten mit Lilienthal, Buschhausen und Barisspor sehr starke Gegner.
Ich hatte von Jens Sander einen guten Kern an Spielern übergeben bekommen, dazu konnten wir mit Rene Thiel, Nico Kulanek, Gürkan Ertas und Pepe Diomande vier erfahrene Spieler verpflichten.
Aus meiner Sicht war die verdiente 1:5 Niederlage am fünften Spieltag in Dannenberg ein Schlüssel zum Erfolg der nächsten Jahre. Die Mannschaft hat dabei erkannt, dass nur eine sehr gute Einstellung, taktische Disziplin und Teamgeist uns Erfolg bringen wird. Nach dieser Niederlage haben alle eine „Schippe“ drauf gelegt und nicht mehr nachgelassen. Wir sind immer an Lilienthal drangeblieben und haben schließlich fünf Spieltage vor Schluss die Tabellenführung übernommen und bis zum Ende verteidigt.

Im zweiten Jahr gab es mit Tobias van Bree und Jens Wöltjen nur zwei Neuzugänge zu Beginn der Saison, beide verstärkten die Mannschaft enorm. Nach den überraschenden aber absolut verdienten Anfangserfolgen gegen Worpswede, Bremervörde und Wallhöfen spielte die Mannschaft sich in einen Rausch und dominierte die Liga. Als wir im Winter mit elf Punkten die Tabelle anführten, prognostizierten uns allerdings nicht wenige „Experten“ einen Einbruch in der Rückserie. Die Spiele wurden zwar enger und umkämpfter, trotzdem wurde die Mannschaft bereits am fünftletzten Spieltag erstmals Meister der Bezirksliga 3. Persönlich werde ich dieses Bild der jubelnden Mannschaft nach dem 2:2 Ausgleich von Nico Kulanek gegen Bremvörde immer vor Augen haben.

Im dritten Jahr haben wir dieser Mannschaft die Möglichkeit gegeben mit dreizehn Aufstiegsspielern aus der Kreisliga Landesliga-Luft zu schnuppern. Einzig Joschua Zurek und Konstantinos Katsanos kamen dazu. Allen war von Anfang an klar, wie schwer es werden würde. Ein unfassbar schweres Anfangsprogramm und viel Pech trugen dazu bei, dass wir keine Chance hatten, die Klasse zu halten.
Letztendlich mussten wir erkennen, dass die Landesliga eine Nummer zu groß für uns war. Auf jeden Fall sollte diese Erfahrung aber Ansporn sein, sich weiter zu verbessern und es beim nächsten Mal besser zu machen.
Ein großes Lob trotzdem an die Mannschaft, immer trainingsfleißig, immer zueinander stehend, trotz vieler negativer Ergebnisse, einfach toll. Bezeichnend dafür ist auch, anders als bei vielen anderen Vereinen, dass die Mannschaft so gut wie komplett auch in der nächsten Saison die Schuhe für den SV „Komet“ schnüren wird.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben, vor allem Olaf Windhorst, der unsere Ideen und Gedanken immer wieder umgesetzt hat, Ralf Müller stellvertretend für den Freundeskreis, diese Unterstützung ist sehr wichtig, aber auch Andreas Horstmann als Platzkassierer und treuer Fan, unsere Sprecher Markus Kording und Frank Ebert, unser gesamtes Ordner- und Schiedsrichter-Betreuerteam, unsere Vereinswirtin Christine, die manchen Donnerstag mit dem Feierabend auf Rene, Bulli und mich warten musste. Auch Dank an die Zweite und die Altliga für die personelle Unterstützung. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, deshalb danke an alle, die unseren Weg mitgegangen sind.

Ein besonderer Dank an Manfred (Bulli) Bullwinkel, mehr Komet geht nicht! Ebenso großen Dank an mein Trainerteam Rene Thiel, Andre Flathmann und Andreas Leistner, wir waren eine Einheit. Und, ganz ganz wichtig natürlich, an eine unfassbare positive Mannschaft mit einer tollen Einstellung zum Fußball, zum Team und zum SV „Komet“. Männer, die Zusammenarbeit und euer Vertrauen waren mir eine Ehre.
Und wenn ich jetzt nochmal an das erste Spiel in der Kreisliga in Ihlpohl denke - unglaublich!

Zu guter Letzt wünsche ich meinem Nachfolger Marco Meyer und seinem Team alles Gute, viel Erfolg und die gleiche Unterstützung, wie ich sie in den letzten Jahren erhalten habe.

Malte Jaskosch

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SV KOMET Pennigbüttel - Kometen-Kurier März 2017
Kometen-Kurier März 2017

 

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Abschied von unserem Ehrenmitglied Walter Buß

Am 30. Januar 2017 erreichte uns die traurige Nachricht - unser Ehrenmitglied Walter Buß ist im Alter von 83 Jahren verstorben.
Noch einige Tage zuvor haben wir uns in einer kleinen, fröhlichen Runde - sein Bruder Erwin und der langjährige Weggefährte Hans Mahnken waren auch dabei - in unserem Vereinsheim getroffen. Gesprächsthema mit Vertretern der Presse war natürlich - wie könnte es anders sein - 70 Jahre Sport im SV „KOMET" Pennigbüttel.
Auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am 17. Februar sollte Walter für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden. Diese besondere und seltene Auszeichnung kann er nicht mehr entgegennehmen.
Wir KOMETEN verlieren mit Walter einen engagierten Sportkameraden, dessen besondere Verbundenheit bis in die Gegenwart unserer Fußballsparte galt. Immer interessiert und gut informiert. Und - ein treuer Besucher der Heimspiele unserer I. Herren-Mannschaft.
Sein Platz auf der Tribüne bleibt zukünftig leer - der treue Fan mit dem KOMETEN-SCHAL kommt nicht mehr - nie mehr.
Nicht unerwähnt bleiben darf sein enormes Engagement neben seiner Zeit als aktiver Fußballer. Über Jahrzehnte war er im Schiedsrichterwesen tätig, in unserem Verein hat er immer wieder Funktionen übernommen, unter anderem als Jugendtrainer und als Schriftführer im Vorstand.
Bei der Errichtung unseres Vereinsheims Ende der 70-iger Jahre gehörte er zu den Mitgliedern mit den meisten Arbeitsstunden.
Die KOMETEN-Familie ist dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet.
Wir trauern um einen vorbildlichen Sportkameraden -
Walter Buß hat sich um den SV „KOMET" Pennigbüttel verdient gemacht.

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